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Kfz | 02.11.11
 

ESP wird Pflicht für neue Automodelle

„Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen“ - Diese Zeilen eines bekannten Herbstliedes spiegeln für so manchen Autofahrer derzeit die Herausforderungen im Straßenverkehr wider.



Auf dem bunten Blätterbett kann es auch schnell einmal rutschig werden. Da verwundert es nicht, dass die Unfallforschung der Versicherer (UDV) seit Jahren fordert, neue Autos nur noch mit dem Schleuderschutz ESP auszustatten. Ab dem 1.November 2011 wird ESP nun Pflicht für neue Kraftfahrzeuge.

„ESP“ steht für Elektronisches Stabilitäts-Programm. Gerät der Wagen leicht ins Schleudern, bremst das ESP zielgerichtet einzelne Räder ab und hält so das Fahrzeug auf Kurs. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet in einer Pressemitteilung, dass inzwischen circa 58 Prozent aller in Deutschland angebotenen Modellreihen serienmäßig über ESP verfügen.

Ein mit ESP ausgerüsteter Pkw erhöht die Sicherheit auf der Straße. „Umso wichtiger ist es,“ so Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer, „dass Gebrauchtwagen, für die ESP ja nicht nachzurüsten ist, mit diesem wichtigen Sicherheitsextra gekauft werden“. Da lohne es sich, vor dem Kauf des Gebrauchtwagens Informationen über das Vorhandensein eines Schleuderschutzes einzuholen.

 
 

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