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Karneval | 11.11.11
 

Hellau - da ist es passiert!

Hellau, Ahoi und Alaaf – die närrische Saison ist eröffnet, unzählige Jecken werden am 11.11.2011 wieder die Ratshäuser stürmen. Bei all dem freudigen Trubel kann schnell mal ein Schaden entstehen. Deshalb sollten auch stolze Prinzen, mutige Cowboys und tanzwütige Funkmariechen richtig versichert sein.



Wenn sich erwachsene Menschen ganz der Tollerei hingeben, der Alkohol fließt und die Stimmung ausgelassen ist, dann kann es schon mal passieren, dass etwas ins Auge geht. Der Wein landet auf dem teuren Kostüm der Nachbarin, die Mahagoni-Möbel des Gastgebers nehmen durch ein Tischfeuerwerk Schaden und bei all dem Überschwang verletzt sich der eine oder andere sogar, weil er im Übermut auf den Tischen tanzt. Da kann es gerade in der närrischen Jahreszeit von Vorteil sein, den richtigen Versicherungsschutz zu haben.

Wer anderen einen Schaden zufügt, braucht eine private Haftpflichtversicherung. Sie springt bei Personen- oder Sachschäden ein, die bei fehlender Absicherung finanziell ruinieren können. Und falls man selbst beim Tanzen von einem Tisch oder einer Sitzbank herunterfällt, ist es gut einen Unfallschutz zu haben. Solange der Unfall bei einer betrieblichen Faschingsfeier passiert, kann man sich an den gesetzlichen Unfallversicherer wenden. Für Karnevalsveranstaltungen anderer Art sollte für den Fall der Fälle eine private Unfallversicherung abgeschlossen sein.

Beim Thema Alkohol ist doppelt Vorsicht geboten. So zahlen viele Unfallversicherer nicht, wenn der Verunglückte zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken war. In den Verträgen ist häufig eine Grenze von 1,3 Promille festgelegt – wer mehr getrunken hat, steht ohne Versicherungsschutz da.

Dass Alkohol am Steuer teuer werden und sogar den Versicherungsschutz kosten kann, sollte selbst dem ausgelassensten Jeck bekannt sein. So enthalten auch Kfz-Versicherungspolicen in der Regel eine Trunkenheitsklausel. Wer mehr getrunken hat als erlaubt, mit dem Auto einen Unfall verursacht und dabei einem Dritten schadet, muss dann selbst zahlen. Also sollten die Feierwütigen lieber auf Taxi, Bus oder Bahn ausweichen, wenn die Fruchtbowle zu gut geschmeckt hat.

 
 

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